Publication name
ICF Professional Coaches
Publication date
15 Sep 22
Coaching Type
Life coaching
German

Wie finde ich heraus, was ICH brauche um glücklich zu sein?

„Was macht mich glücklich?“

„Wer bin ich?“

„Was mache ich hier eigentlich?“

 

Vielleicht kennst du das auch – diese langen schlaflosen Nächte, endlosen Tagträume und viele Gedanken um diese so unscheinbaren, jedoch wichtigen Fragen.

Aber wieso ist es überhaupt so schwierig, glücklich zu werden? Ist es nicht das, wonach wir alle Ausschau halten?

In diesem kleinen Artikel möchte ich dich auf eine kleine Reise mitnehmen und dir in 3 Schritten zeigen, dass es auch einfach geht.

Nimm dir einen kurzen Moment und schau dich um. Wo geht deine Aufmerksamkeit hin? Die Bücher im Regal, die ungeöffneten Briefe auf dem Schreibtisch, die Musik, die im Hintergrund spielt, die Geräusche von draußen, das Verlangen, nochmal kurz Social Media zu checken?

Wir leben in einer Welt, in der alles möglich ist. Informationen über Informationen. Ablenkung überall. Input an jeder Ecke. Angebot über Angebot für Dinge, die du nicht brauchst, aber die dich vielleicht (auch nur ganz vielleicht) ein wenig glücklicher machen.

Du kannst dir vielleicht schon denken worauf ich hinaus möchte.

Wir leben in einer Welt, die uns ständig zeigt und suggeriert: Du brauchst etwas, um glücklicher werden. Aber wenn du ganz ehrlich mit dir bist, brauchst du wirklich nur eins, um damit anzufangen, glücklicher zu werden: Dich.

Im ersten Schritt wollen wir also diese Mangelmentalität entwaffnen, um wieder etwas Platz in Kopf und Herz zu schaffen.  Lenke deine Gedanken Richtung Fülle Beobachte deine Gedanken erneut. Wo liegt dein Fokus? Denkst du ständig daran, was du noch nicht hast, was du noch nicht weißt oder was noch nicht so ist, wie du es dir wünschst? Kleiner Tipp: Ständig an das zu denken,

was fehlt, bringt dir nur noch weniger.

Jetzt darfst du deine Gedanken Richtung Fülle lenken. Was läuft schon richtig gut? Für wen/was in deinem Leben bist du schon jetzt dankbar? Was war das Beste an deinem Tag? Worauf bist du heute stolz? Dieser erste Schritt ist so unglaublich wichtig. Wieso? Nur aus dem Zustand der Fülle können wir mehr Fülle in unser Leben lassen. Niemals aus dem Mangel.

Dieser erste Schritt ist also die Basis, um für dich herauszufinden, was du brauchst, um glücklicher zu

werden: Dein Bewusstsein und damit die Fähigkeit, deine Gedanken auf die Fülle anstatt den Mangel zu lenken.  Emotionen zulassen und spüren Wir gehen nun noch einen Schritt weiter.

Was für Gefühle und Emotionen lösen diese Gedanken des Mangels oder der Fülle in dir aus?

Beantworte die Fragen erneut und beobachte nun deinen Körper. Hier ist es wichtig zu beobachten, ohne zu bewerten. Was passiert, wenn du deine Gedanken auf den Mangel lenkst? Vielleicht spürst

du Frust, Wut oder Traurigkeit über das, was alles nicht klappt oder gerade schlecht läuft.

Es ist wichtig zu verstehen, dass auch diese Emotionen einen Platz haben dürfen. Es ist ok, wenn du das fühlst. Genauso darfst du jetzt deine Gedanken auf die Fülle ablenken. Was passiert nun? Spürst du Dankbarkeit, Liebe – oder sogar Glück? Auch hier ist es genauso wichtig, es so zu spüren, wie es für dich in dem Moment ankommt. Was brauchst du nun, um diese warmen und schönen Emotionen noch ein wenig länger nah beim Herzen zu halten? Und wer hätte das gedacht: Du hast es vielleicht schon selbst erkannt. Du kannst dich nicht glücklich denken. Du kannst nur glücklich sein.

Und das ist auch schon der dritte und letzte Schritt.

Jetzt, wo du schon gelernt hast, deine Gedanken und Gefühle auf einfache Weise zu leiten, kannst du für dich definieren: Was bedeutet es für dich, glücklich zu sein? Was brauchst du im Hier & Jetzt, um dich besser und entspannter zu fühlen? Was für Gefühle und Emotionen möchtest du öfter fühlen? Wer oder was löst diese aus? Hier kannst du ganz klein anfangen.

Für mich bedeutet Glück, morgens ohne Wecker aufzuwachen, die Vorhänge zu öffnen, um die Sonne ins Zimmer zu lassen und die erste frische Luft zu atmen.

Für mich bedeutet Glück, den ersten Kaffee gemütlich im Bett zu trinken.

Für mich bedeutet Glück, mit einem guten Buch in einem süßen, kleinen Cafe zu sitzen.

Für mich bedeutet Glück, mir eine Stunde Zeit für meine Yoga-Übungen zu nehmen und meinem Körper und Geist etwas Gutes zu tun.

Für mich bedeutet Glück, mit meinen Liebsten am Tisch zu sitzen, gemeinsam zu essen und tiefgründige Gespräche zu führen.

Und für dich?

Glück ist immer da, nur manchmal ist es uns einfach nicht bewusst. Ich hoffe, du hast durch diese kleine Reise gemerkt, dass du alles schon hast. Aber vor allem, dass du alles schon bist, um glücklich zu sein.

Wichtig: Glücklich zu sein benötigt Übung und Geduld.

Die obigen Schritte zeigen dir, wie du von innen nach außen daran arbeiten kannst. Außerdem gehen wir immer von dem Hier und Jetzt aus.

Wir fangen immer in diesem Moment an, und das kann schnell im Alltag untergehen. Nimm diese Fragen gerne mit in deine Morgen- oder Abendroutine, in deine Coaching Stunden oder Meditationen. Ich bin gespannt, was du für dich mitnimmst und direkt integrieren wirst.

 



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